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Freitag, 2. März 2007

Mehr Bilder zu café, caffè und Coffeeshops

Bahnbrechender Erfolg wird honoriert mit Sequels. Bei Flickr (via CreativeCommons) ließen sich sehr schöne Bilder zum Thema Kaffee/café/caffè/coffeeshop finden. Ein gewisser Stephen John Bryde liefert sehr ansehnliche Bilder (eines verziert diesen Eintrag). Seine Espresso-Bilder gibt's hier. Die Essens-Bilder sind weniger spannend. (Für mich interessant sind natürlich die Singapur-Bilder; merkwürdig bloß, dass sich darunter kein einziges fotografiertes Gericht findet.) Ein "liabes" Bild mit Menschen von Bryde gibt's hier. Ich bin ebenso über Bilder (hier, hier und hier) von Murky Coffee gestolpert. (Detailfragen zu Murky Coffee mögen bitte an die Unendliche Wiederkehr richten.) Bis heute konnte ich keinen Coffeeshop in Deutschland oder Singapur finden, der ähnlich relaxed ist. Ein bisschen mehr zu Murky gibt's von Chad Wilcox. Wer sich in die Washington, DC-Gegend verirren sollte, möge sich zu einer der beiden Lokalitäten von Murky begeben. They serve the best damn coffee. Mein Lieblingsbild erschien vor einigen Wochen bei Everything Street Photography. Die Wiener Kaffeehaustradition ist einfach in Punkto snobistischer Sophistication nicht zu übertreffen.

Mittwoch, 28. Februar 2007

Bild aus dem Kaffeehaus...

Nighthawks, einer meiner Lieblings-Photoblogs, liefert eine Collage aus Menschen, die man typischerweise in (nordamerikanischen) Coffee shops trifft. Sehr gut getroffen.

Links oben ist der American Football, auf schönes Auto achtende Mitzwanziger; daneben die zielstrebige, quirlige Studentin, die in ihrem zweiten Jahr ihrer Graduate School ist; mitte links ist der freie Journalist; rechts daneben ist der nicht-definierte Typ. Stereotype sind toll. Aber genau solche Leute habe ich überall getroffen in den diversen Coffee shops, egal ob in Nashville, Arkansas, Boston oder Washington. Vor allem in DC, thanks to the Eternal Recurrence. (Oh sorry, das war ein Insider-Hinweis).

Die Collage würde ziemlich anders aussehen, handelte es sich um deutsche Kaffeehausgänger. Eine geeignete Kaffeebar für solch eine Collage wäre die Aromakaffeebar in der Pestalozzistraße. Der Raum im Hintergrund wäre enger und gedrängter; der Linksoben-Mensch hätte mit Sicherheit keine Baseball-Mütze auf. Die anderen passen ebenso wenig, aber ich könnte den Unterschied nicht fest machen. Die Frau hätte vielleicht weniger "attitude". Ideen? Kommentare?

Freitag, 9. Februar 2007

"Coffee for nothing" statt "Money for nothing"

Via Stephen Dubner vom Freakonomics Blog: Kaffee gegen Spenden bei Terra Bite. Es ist eine coole Idee, den "Preis" der freiwilligen Spende vom sozialen Druck der Gäste und Mitarbeiter erzeugen zu lassen. "Social monitoring" ist das Zauberwort. Würde jemand tatsächlich fünfmal zur Bar gehen und sich Kaffee holen und das ohne zu spenden oder Essen zu konsumieren? So gerne ich Angebot und Nachfrage mag, so sehr schätze ich auch kreative, private Initiativen. Kann sich jemand auch nur ansatzweise sowas in München vorstellen? Ich nicht...

Auf der offiziellen Terra Bite Website gibt's einen Link zum Kirkland Blog, welcher über den Laden schrieb. Ein kleines Zitat zur Idee und Ursprung:
I learned more after talking to the founders during their private grand opening party in late 2006. The Terra Bite was opened/founded by Ervin Peretz and Susie Allsup. Ervin (a Google developer in Kirkland, WA) hatched the idea while slightly intoxicated during a trip to Vietnam. Ervin describes the the voluntary payment system as "a convenience measure for the mainstream: a regular patron can just drop in $20 once a week, or even pay on-line. There are no punch-cards, or any other complexity; it's all based on trust. For those in need, it is a source of free food that is healthier, more available, and (most importantly) more dignified than the alternatives."

Dienstag, 30. Januar 2007

Das (spanische) Wort des Tages...

Dictionary.com, beste Ressource für magisterarbeit-auf-englisch-schreibende Menschen, liefert das Spanish Word of the Day. Heute (30.1.2007): cafetero. In Klinsmann'scher Parlance ist dies ein Mensch, "der wo" Kaffee anbaut und somit essentiell zum Funktionieren des Tages für Millionen beiträgt. Cafetero kann als Substantiv benutzt werdeb, ist aber adjektivistisch anwendbar: la zona cafetera colombiana.

Der kleine Begleitartikel erwähnt auch, dass Kaffee ursprünglich aus der Gegend Äthiopiens kommt (also evtl. auch aus Somalia und Eritrea). Im 18. Jahrhundert, so wird vermutet, brachten katholische Missionare die Kaffeepflanze - un cafeto zu Spanisch - nach Lateinamerika. Mehr dazu gibt's in Stewart Lee Allens Buch, The Devil's Cup, welches recht informativ, aber doch oftmals zu langatmig ist.